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Gründung des Skiclub Axalp

Am 01. November 1935 sind im Hotel Kreuz in Brienz genau ein Dutzend Skikameraden zusammengekommen und haben den Ski Club Axalp gegründet. Wie immer bei einer solchen Neugründung mag auch damals der Gedanke vorherrschenden gewesen sein, dem sich in jenen Jahren mächtig verbreitenden Skisport zum Durchbruch zu verhelfen und die Skifahrer zu vermehrter Tätigkeit anzuregen.

JO/ Jugendorganisation

Wohl wissend, dass die Zukunft eines Clubs bei der Jugend liegt, wurde dieser von Anfang an grosses Interesse entgegengebracht. Als erstes Clubmitglied besuchte Willi Krüger einen Ausbildungskurs für JO Leiter auf dem Gurnigel. 1936 wurde unter seiner Führung eine JO Gruppe dem Ski Club angegliedert

Skihaus Axalp

Bei der Gründung vom Club im Jahr 1935 diente vorerst das unbenutzte Restaurant der Familie Bieri den Clubmitgliedern als Unterkunft. Wegen dem unerwartet stark ansteigenden Mitgliederbestand musste sich der Vorstand bereits im ersten Jahr mit dem Neubau eines Skihauses auseinandersetzen. Unter der Initiative des damaligen Präsidenten Mäder H.C. wurde eine Kommission gebildet und bereits im August 1936 konnten den Mitgliedern Baupläne vorgelegt werden, die mit Begeisterung aufgenommen wurden. Dank unzähligen Frondienststunden und einem unbändigen Willen der Clubmitglieder konnte der Neubau bereits im Dezember 1936 bezogen werden. Die Baukosten beliefen sich auf rund Fr. 13'000.--. Verschiedene Um.- und Anbauten wurden in den darauffolgenden Jahren realisiert. 

Im Jahre 1970 kam es in unserem Club zu grossen Unstimmigkeiten. Obwohl man in all den vergangenen Jahren beständig Verbesserungen an unserer Hütte vorgenommen hatte, entsprach sie den damaligen Anforderungen nicht mehr. Die jüngeren Mitglieder wollten die Hütte verkaufen und eine neue bauen, die dann nicht mehr vermietet werden sollte. Es wurde eine Kommission gebildet, die die Aufgabe hatte, Ausbaumöglichkeiten oder einen Hüttenneubau zu prüfen. Erst im Jahr 1974 konnte man sich – wohl zur grossen Erleichterung der älteren Mitglieder – auf eine Totalrenovation der Hütte einigen, welche mit dem Kostenaufwand von Fr. 74'000.—abschloss.

1994 musste erneut ein Sanierungskonzept ertellt werden, weil vor allem die Haustechnikinfrastrukturen den Komfortansprüchen der Mieter nicht mehr entsprochen haben. So wurde in drei Etappen das Skihaus saniert und erweitert. Duchen wurden eingebaut, eine Zentralheizung installiert, für die Sicherheit der Hausbenutzer wurde eine Brandmeldeanlage sowie eine Blitzschutzanlage montiert. Den Mitgliedern vom Ski Club steht im Untergeschoss ein komfortabel eingerichteter Wohnteil mit 16 Schlafplätzen zur Verfügung. Die Gesamtinvestitionen betrugen Fr. 650'000.--